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Hausgeld: Großwohnanlagen und Nachkriegsbauten am teuersten
Hausgeld-Spiegel basiert auf 23.000 Datenwerten / Studie kann bei "wohnen im eigentum e.V." bestellt werden

04.05.2006

„Wohnungseigentümer zahlen in Deutschland im Mittel 2,60 Euro pro Quadratmeter im Monat an Hausgeld, die teuersten Wohnungen liegen sogar bei 4,53 Euro pro Monat und Quadratmeter“ erklärte Prof. Dr. Joachim Arlt, Vorsitzender von wohnen im eigentum e.V., auf der heutigen Pressekonferenz in Berlin. „Und das sind noch nicht alle Nebenkosten. Die Grundsteuer und andere Ausgaben kommen noch hinzu, die nicht gemeinschaftlich, sondern direkt mit den einzelnen Wohnungseigentümern abgerechnet werden.“
Nach der aktuellen, jetzt veröffentlichten Studie von wohnen im eigentum e.V. zahlten Wohnungseigentümer einer 79,8 qm großen Wohnung durchschnittlich 2.559,50 Euro im Jahr an Hausgeld.

Die Studie „Hausgeld transparent. Kostenspiegel für Wohnungseigentümer“ umfasst 60 Seiten (DIN A 4-Format) sowie 55 Übersichts- und Detailtabellen und kostet 14 Euro inkl. MwSt. und Versandkosten. 

Der Hausgeldspiegel basiert auf 1.400 eingegangenen Jahresabrechnungen von 2004 (Datenerfassung: 2005/2006), von denen 1.028 Jahresabrechnungen für die Auswertung genutzt werden konnten. Er weist insgesamt 37 Kostenarten aus, gibt für diese Positionen den Median und die oberen und unteren Grenzwerte an. Mit dieser großen Kostendifferenzierung basiert diese Studie auf 23.000 Datenwerten und repräsentiert 49.277 Wohnungen mit rund 4 Millionen Quadratmeter Wohnfläche.

Differenziert werden die Hausgeld-Kostenarten außerdem nach Baujahr und Größe der Wohnanlage. Danach weisen Wohnanlagen der Altersgruppe zwischen 1950 und 1964 das höchste Hausgeld auf, Neubauten erwartungsgemäß das niedrigste. Am kostengünstigsten sind kleine Wohnanlagen mit bis zu 10 Wohnungen. Hier liegt das Hausgeld im Mittel bei 2,19 Euro, Großwohnanlagen sind am teuersten. Schließlich erfolgt eine Differenzierung nach Großregionen (Nord-, Süd-, Ost- und Westdeutschland) sowie nach sieben Stadtregionen (Berlin, Hannover/Braunschweig/Hildesheim, Köln/Bonn, München, Nürnberg/Würzburg/Bayreuth, Rhein/Ruhr und Rhein/Main.

Der Verbraucherschutzverein wohnen im eigentum e.V. will mit diesem Hausgeld-Spiegel mehr Transparenz und Vergleichbarkeit schaffen bei den Kosten von Eigentumswohnungen (diese gehen wesentlich über die Betriebskosten, die auf die Miete umgelegt werden können, hinaus).

Die Studie bietet neben den ermittelten Vergleichswerten – aufbereitet in 55 Übersichts- und Detailtabellen - auch Hilfestellungen zum richtigen Umgang mit diesen Daten sowie Tipps zur Kostenkontrolle und zum weiteren Vorgehen, wenn die eigenen Kosten sehr stark von den Mittelwerten abweichen.
Außerdem bietet ein zusätzlicher Ratgeberteil Grundwissen zur Jahresabrechnung und zum Wirtschaftsplan. Er nennt und erläutert die einzelnen Kostenpositionen und die jeweils möglichen Kostenverteilungsschlüssel. Schließlich bietet die Publikation auch Kosteneinspartipps und Musterbriefe zur Klärung der Jahresabrechnung

Bestellungen
bitte an den Versandservice von wohnen im eigentum e.V,  Heinrich-Sommer-Str. 13 in 59939 Olsberg. Tel: 02962 / 800-154, Fax-Nr. 02962 / 800-149, Email: bestellung@wohnen-im-eigentum.de

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