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Über 2.000 Jahresabrechnungen ausgewertet / Durchschnittswerte von 11 Stadtregionen ermittelt / Ratgeber mit Zahlen und Fakten kann bei wohnen im eigentum e.V. bestellt werden.
Achtung: Der Ratgeber ist vergriffen! Bitte diese Pressemitteilung nicht mehr veröffentlichen und keine Bestellungen mehr zuschicken!
24.5.2005 – Der Verbraucherschutzverein „wohnen im eigentum e.V.“ bietet jetzt mehr Transparenz beim Hausgeld und der Jahresabrechnung durch Veröffentlichung von Durchschnittswerten einzelner Kostenpositionen. 2.151 Abrechnungen aus 11 Stadtregionen wurden dazu ausgewertet. Mit dieser Datenbasis können jetzt erstmals Vergleiche bei den jährlichen Abrechnungen durchgeführt werden. Denn erst im Vergleich mit den Kosten anderer Wohnanlagen können Wohnungseigentümer einschätzen, ob das Hausgeld angemessen oder zu hoch ist. Die Daten sind im Rahmen eines Ratgebers veröffentlicht, der Grundwissen zur Jahresabrechnung, zu den einzelnen Kostenpositionen und den möglichen Kostenverteilungsschlüsseln enthält sowie Tipps zum weiteren Vorgehen und zu Einsparmöglichkeiten.
Das Hausgeld, oft auch als Wohngeld bezeichnet, hat sich in den letzten Jahren dramatisch erhöht. Nicht nur die Energiekosten sind in die Höhe geschnellt, sondern auch die Instandhaltungskosten und die Verwaltungsgebühren sind geklettert. Wohnungseigentümer müssen ihre Abrechnungen jetzt genauer prüfen, wollen sie nicht zu viel zahlen. Aber welcher Eigentümer weiß schon, welcher Kostenschlüssel günstiger, welche Rechnung angemessen ist und wo es Einsparpotential gibt? Mangels Vergleichsmöglichkeiten konnten Wohnungseigentümer bisher kaum beurteilen, ob sie zuviel Wohngeld bezahlen. Um diesen Notstand zu ändern, wurden mit Unterstützung des Verbraucherschutzvereins „wohnen im eigentum e.V.“ von November bis März 2.151 Abrechnungen mehrheitlich aus 11 Stadtregionen ausgewertet. Für Berlin, Braunschweig, Frankfurt/Main, Hamburg, Hannover, Heidelberg/Mannheim, München, Neue Bundesländer Süd, NRW-Stadtregion, Nürnberg, Stuttgart liegen jetzt die Durchschnittswerte von 25 Kostenpositionen vor.
Danach differieren die Beträge erheblich. So war der preiswerteste Verwalter mit 5,21 Euro je Wohnung und Monat zufrieden, der teuerste nahm 35,59 Euro je Wohnung und Monat. Die Aufzugskosten schwanken zwischen 0,09 Euro und 0,57 Euro je Quadratmeter und Monat. Auch die Differenz bei den Instandhaltungsrücklagen variiert erheblich. Hier wird um das Vier- bis Fünffache unterschiedlich gespart. Ähnlich ist es mit anderen Kostenpositionen.
Der Ratgeber bietet neben den ermittelten Durchschnittswerten auch Hilfestellungen zum richtigen Umgang mit diesen Daten sowie Tipps zum weiteren Vorgehen, wenn die eigenen Werte sehr stark über den Durchschnittswerten liegen. Zum Vergleich mit den aktuellen Abrechnungen müssen bei einigen Kostenpositionen wie Heizung und kommunale Gebühren die Werte um die Teuerungsrate ergänzt werden.
Außerdem bietet der Ratgeber Grundwissen zur Jahresabrechnung und zum Wirtschaftsplan. Er nennt und erläutert die einzelnen Kostenpositionen, die jeweils möglichen Kostenverteilungsschlüssel. Schließlich bietet er Tipps zur Kosteneinsparung und Fachliteratur für Wohnungseigentümer.
Die Publikation in DIN-A4-Format umfasst 48 Seiten und kostet 15 Euro plus 2,50 Euro Versand- und Portokosten. Wird der Bestellung die Jahresabrechnung 2004 in Kopie beigefügt, ist der Ratgeber für 11,80 Euro plus Versandkosten zu beziehen. Damit soll die Fortführung dieser Aktion gesichert werden. Mitglieder erhalten zusätzlichen Rabatt.
Bestellungen bitte an wohnen im eigentum e.V. Bonngasse 29 in 53111 Bonn. Tel: 0228/7215861, Fax-Nr. 0228/7215873, Email info@wohnen-im-eigentum.de.
PM_240505_hausgeld_vergleich_liegt_vor.doc
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