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Hausgeld: Großwohnanlagen und Nachkriegsbauten am teuersten
Bundesweiter Hausgeldspiegel liegt vor / Wohnungseigentümer zahlen bundesweit im Mittel über 2,60 € pro Quadratmeter an monatlichem Hausgeld (zzgl. Grundsteuer) / Untersuchung mit Zahlen und Erläuterungen kann bei wohnen im eigentum e.V. bestellt werden.

31.03.2006  - „Wohnungseigentümer zahlen in Deutschland im Mittel 2,60 Euro pro Quadratmeter im Monat an Hausgeld, die teuersten Wohnungen liegen sogar bei 4,53 Euro pro Monat und Quadratmeter“ erklärte Prof. Dr. Joachim Arlt, Vorsitzender von wohnen im eigentum e.V., auf der heutigen Pressekonferenz in Berlin. „Und das sind noch nicht alle Nebenkosten. Die Grundsteuer und andere Ausgaben kommen noch hinzu, die nicht gemeinschaftlich, sondern direkt mit den einzelnen Wohnungseigentümern abgerechnet werden.“
Nach der aktuellen, jetzt veröffentlichten Studie von wohnen im eigentum e.V. zahlten Wohnungseigentümer einer 79,8 qm großen Wohnung durchschnittlich 2.559,50 Euro im Jahr an Hausgeld.

Der Hausgeldspiegel basiert auf 1.400 eingegangenen Jahresabrechnungen (Datenerfassung: 2005/2006), von denen 1.028 Jahresabrechnungen für die Auswertung genutzt werden konnten. Er weist insgesamt 37 Kostenarten aus, gibt für diese Positionen den Median und die oberen und unteren Grenzwerte an. Mit dieser großen Kostendifferenzierung basiert diese Studie auf 23.000 Datenwerten und repräsentiert 49.277 Wohnungen mit rund 4 Millionen Quadratmeter Wohnfläche.

Differenziert werden die Hausgeld-Kostenarten außerdem nach Baujahr und Größe der Wohnanlage. Danach weisen Wohnanlagen der Altersgruppe zwischen 1950 und 1964 das höchste Hausgeld von im Mittel 2,88 Euro pro Monat und m² auf, Neubauten erwartungsgemäß das niedrigste. Am kostengünstigsten sind kleine Wohnanlagen mit bis zu 10 Wohnungen. Hier liegt das Hausgeld bei 2,19 Euro, Großwohnanlagen mit über 100 Wohnungen sind am teuersten mit im Mittel 2,91 Euro. Schließlich erfolgt eine Differenzierung nach Großregionen (Nord-, Süd-, Ost- und Westdeutschland) sowie nach sieben Stadtregionen.

Der Verbraucherschutzverein wohnen im eigentum e.V. will mit diesem Hausgeld-Spiegel mehr Transparenz und Vergleichbarkeit schaffen bei den Kosten von Eigentumswohnungen (diese gehen wesentlich über die Betriebskosten, die auf die Miete umgelegt werden können, hinaus). Denn das Hausgeld, oft auch als Wohngeld bezeichnet, hat sich in den letzten Jahren dramatisch erhöht. Nicht nur die Energiekosten sind in die Höhe geschnellt, sondern auch die Instandhaltungskosten und die Verwaltungsgebühren sind geklettert.
Wohnungseigentümer müssen ihre Abrechnungen jetzt genauer prüfen, wollen sie nicht zu viel zahlen.

Die Studie bietet neben den ermittelten Vergleichswerten – aufbereitet in 55 Übersichts- und Detailtabellen - auch Hilfestellungen zum richtigen Umgang mit diesen Daten sowie Tipps zur Kostenkontrolle und zum weiteren Vorgehen, wenn die eigenen Kosten sehr stark von den Mittelwerten abweichen.
Außerdem bietet ein zusätzlicher Ratgeberteil Grundwissen zur Jahresabrechnung und zum Wirtschaftsplan. Er nennt und erläutert die einzelnen Kostenpositionen und die jeweils möglichen Kostenverteilungsschlüssel. Schließlich bietet die Publikation auch Kosteneinspartipps und Musterbriefe zur Klärung der Jahresabrechnung

Die Studie „Hausgeld transparent. Kostenspiegel für Wohnungseigentümer“ umfasst 60 Seiten (DIN A 4-Format) und kostet 17 Euro inkl. MwSt. plus 3,00 Euro Versand- und Portokosten. Wird der Bestellung die Jahresabrechnung 2005 in Kopie beigefügt, ist der Ratgeber für 13,80 Euro plus Versandkosten zu beziehen. Mitglieder erhalten zusätzlichen Rabatt. Bei Zusendung der Einzel-Jahresabrechnung bitte unbedingt angeben: Quadratmeter der Wohnung (Wohnfläche), Baujahr und Größe der Wohnanlage (Anzahl der Wohnungen je Anlage).
Diese Aktion soll fortgesetzt werden. Deshalb ist die Publikation kostengünstiger bei Zusendung der Jahresabrechnung 2005.

Bestellungen bitte an den Versandservice von wohnen im eigentum e.V,  Heinrich-Sommer-Str. 13 in 59939 Olsberg. Tel: 02962 / 800-154, Fax-Nr. 02962 / 800-149, Email: bestellung@wohnen-im-eigentum.de

Interne Ansprechpartnerin:
Frau Gabriele Heinrich unter 0228 / 721 58 61 oder 0178 / 268 18 93

 PM_310306_hausgeldspiegel_liegt_vor.doc





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