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Neuer Ratgeber: Maklerleistungen bei Wohnimmobilien erfolgreich verhandeln!
Zu wenig Verbraucher verhandeln über Maklercourtage / Große Unkenntnis der Verbraucher über Maklerkonditionen beim Kauf/Verkauf einer Immobilie / Informationsangebot unterentwickelt / Ratgeber will Informationslücken abbauen

16.08.2006 - Der neuer Ratgeber „Maklerleistungen für Wohnimmobilien – Provisionen und Konditionen erfolgreich verhandeln“, herausgegeben vom Verbraucherschutzverein wohnen im eigentum e.V., will jetzt das Wissens- und Informationsdefizit von Maklerkunden abbauen. In der Broschüre wird konkret und praxisorientiert erläutert, wer wie viel an Maklercourtage zu zahlen hat, wann die Provision fällig wird, wie der richtige Makler zu finden und was konkret beim Maklervertrag zu beachten ist.

Die meisten Verkäufern und Käufern von Immobilien wissen nicht, wann ein Maklervertrag zustande kommt. Auch ist vielen Verbrauchern nicht klar, wie hoch der Provisionsanspruch tatsächlich ist und wann die Provision bezahlt werden muss.
Dies ist das Ergebnis von aktuellen Maklerkunden-Befragungen, durchgeführt vom Verbraucherschutzverein wohnen im eigentum e.V. und gefördert vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV). Die derzeitigen Informations- und Ratgeberangebote für Verbraucher helfen da kaum weiter. Sie sind meistens zu allgemein, von der Branche interessensgeleitet und teilweise in sich widersprüchlich.

Ein erhebliches Problem beim Kauf oder Verkauf einer Immobilie über einen Makler sieht der Verein darin, dass Makler ihre Kunden nicht ausreichend aufklären. Die Absprachen mit Maklern werden viel zu wenig schriftlich fixiert und wenn überhaupt, lassen Kunden die vorformulierten Makler-Verträge nicht von unabhängiger Seite prüfen. „Böse Überraschungen oder Streitigkeiten sind die Folge“ erklärte Gabriele Heinrich, Vorstandsmitglied von wohnen im eigentum e.V. auf der heutigen Pressekonferenz in Berlin. „Wenn Makler plötzlich nicht erwartete Provisionssätze verlangen, mit hohen Aufwandsentschädigungen ankommen, eine Doppelmaklertätigkeit bekannt wird oder hohe wie überflüssige Zahlungen aus nutzlosen Reservierungsvereinbarungen verlangen.“

Selbst die Provisionshöhe wird zu wenig beachtet. „Noch immer verhandeln Verbraucher viel zu wenig. Gerade einmal ein Drittel der Käufer und ein Viertel der Verkäufer unterbieten die Courtageforderungen.“ ergänzte Dr. Helmut Hagemann, Verfasser des Ratgebers. „Dabei bestehen gute Chancen, die geforderten ortsüblichen Courtagesätze nach unten zu dirigieren.“ meinte Hagemann. Der Ratgeber „Maklerleistungen für Wohnimmobilien – Provisionen und Konditionen erfolgreich verhandeln“ enthält auch zu den Provisionshöhen und Verhandlungsansätzen erste Empfehlungen.
Die Broschüre umfasst 40 Seiten, ist kostenlos und kann gegen Versandkosten von 2 Euro bestellt werden beim
Versandservice von wohnen im eigentum e.V. Heinrich-Sommer-Str. 13 in 59939 Olsberg, Tel. 02962 / 800154, Fax-Nr. 02962 / 800149 Email  bestellung@wohnen-im-eigentum.de . Er ist ab sofort lieferbar.

Der Ratgeber basiert auf den Ergebnissen der Studie „Leistungen und Provisionen transparent – Makler- und Kundenbefragungen zur Verbesserung der Position der Verbraucher im Geschäft mit Immobilienmaklern“, die vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) gefördert wurde. Sie kann kostenlos von der Website www.wohnen-im-eigentum.de heruntergeladen werden.

Weiter Informationen zu wohnen im eigentum e.V. und unseren Leistungen erhalten Sie unter der Tel: 0228 / 721 58 61.

 PM_160806_neuer_makler_ratgeber.doc





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