Übersicht: Wohnungspolitische Pläne der Parteien CDU, SPD, Grüne und FDP

21.02.2025. Der Wahlkampf zur Bundestagswahl 2025 ist in vollem Gange. Als parteipolitisch unabhängige Interessenvertretung der privaten Immobilieneigentümer:innen in Deutschland geben wir Ihnen im Folgenden einen kurzen Überblick, wie sich die Parteien CDU, SPD, Grüne und FDP sowie Afd, Linke und BSW in Sachen Wohnungspolitik in ihren Wahlprogrammen positionieren.

Pläne der CDU/CSU: Baunebenkosten senken, Energiewende ohne Heizungsgesetz, Bauen leichter machen


Wohn-/Immobilieneigentum
Die CDU/CSU möchte die Eigentumsquote durch verschiedene Anreize erhöhen. Unter anderem sind folgende Instrumente geplant:

Länder sollen einen Freibetrag bei der Grunderwerbsteuer in Höhe von 250.000 Euro pro Erwachsenem und 150.000 Euro für jedes Kind beim erstmaligen Erwerb selbstgenutzten Wohneigentums gewähren können;

  • Freibeträge bei der Erbschaftsteuer deutlich erhöhen – so kann das Eigenheim in weiterem Umfang als bisher steuerfrei vererbt werden;
  • Abzugsfähigkeit der Kosten für energetische Sanierungen von der Erbschafts- und Schenkungsteuer;
  • Flexibilisierung von Grundbuch- und Notarkosten;
  • Neuausrichtung der Förderung: Zinsverbilligungsprogramme der KfW (Neuausrichtung der Einkommensgrenzen; Kauf von Bestandsimmobilien einbeziehen; Energieeffizienzstandard EH55 für Neubauten beibehalten und wieder förderfähig machen).

Wohnungsbau
Die öffentlichen Vorschriften zum Bauen sollen vereinfacht werden – hier setzt die CDU/CSU auf Bürokratieabbau. Im Einzelnen sind folgende Maßnahmen geplant:

  • Entschlackung des Bauordnungs- und Raumordnungsrechts;
  • Senkung der Planungs- und Nebenkosten des Baus durch Digitalisierung und Beschleunigung von Bauleit- und Baugenehmigungsverfahren;
  • Erweiterung von Bereichen mit dauerhaftem Bauen, wo bisher nur vereinfachtes Bauen erlaubt war;
  • Förderung von kostengünstigem, aber sicheren Bauen mit dem Gebäudetyp E;
  • Vereinfachung der Aufstockung von Gebäuden;
  • mehr Bauland: Brach- und Konversionsflächen stärker nutzen, Grundstücke der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben für Wohnungsbau nutzen.

Vermietung
Um den Mietmarkt zu entlasten, möchte die CDU/CSU den Werbungskostenabzug für Vermieter:innen anpassen. Wer weniger als die ortsübliche Vergleichsmiete verlangt, soll keine steuerlichen Nachteile haben.

Klima und Energie
Die Umsetzung der EU-Gebäuderichtlinie soll technologieoffen und ohne wirtschaftliche Überforderung der Eigentümer:innen erfolgen. Die Energiewende und die Dekarbonisierung im Gebäudebereich will die CDU durch verschiedene Ansätze vorantreiben:

  • Technologieoffene Förderung emissionsarmer Wärmelösungen; Abschaffung des „Heizungsgesetzes“;
  • Produktion von Wasserstoff in Deutschland produzieren sowie Sicherung von Importen über Energieunion und internationale Partnerschaften;
  • Regelung der Klimaneutralität 2045 über CO2-Bepreisung und Emissionshandel;
  • Senkung von Stromsteuer und Netzentgelten;
  • Klimabonus für einen sozialen Ausgleich.

Elementarschadenversicherung:
CDU/CSU möchten eine flächendeckende Elementarschadenpflichtversicherung einführen.

Pläne der SPD: Vereinfachte Baustandards, Verfahren beschleunigen, Zielgruppenspezifische Förderung der Sanierung


Wohn-/Immobilieneigentum
Um die Eigentumsquote zu erhöhen, hält die SPD eine Erlassung oder Stundung der Grunderwerbssteuer für selbstgenutztes Wohneigentum für denkbar – konkrete Freibeträge sind nicht geplant mit Verweis darauf, dass die Grunderwerbssteuer eine Steuer der Länder ist. Das Förderprogramm „Jung kauft Alt“ (zinsgünstige Kredite und Zuschüsse) zur energetischen Sanierung soll verstetigt und weiter ausgebaut werden, um insbesondere junge Familien beim Eigentumserwerb zu fördern. Die SPD setzt sich zudem speziell für Barrierefreiheit und lebensphasengerechtes Wohnen ein. Barrierefreiheit soll als Standard stärker in der Fördersystematik verankert werden.

Gleichzeitig möchte die SPD die zehnjährige Haltefrist für nicht selbst genutzte Immobilien abschaffen. Damit wäre der Gewinn aus der Veräußerung nicht selbst genutzter Immobilien auch dann zu versteuern, wenn zwischen Anschaffung und Veräußerung mehr als 10 Jahre liegen.

Wohnungsbau
Um den Wohnungsbau zu fördern, plant die SPD unter anderem

  • vereinfachte Baustandards (serielles/modulares Bauen; Gebäudetyp E);
  • Beschleunigung von Planungs- und Genehmigungsverfahren;
  • Stärkung von Einheimischen-Modellen (Bauland-Vergabe bevorzugt an ortsansässige Familien und Personen) und Konzeptvergaben (Bauland-Vergabe nicht nur nach Höchstgeboten, sondern auch nach alternativen Kriterien wie bspw. soziale Durchmischung und Nachhaltigkeit).

Vermietung
Die Mietpreisbremse soll unbefristet gelten. Die Indexmiete soll nur noch an Nettokaltmieten statt an die Inflationsrate gekoppelt sein. In Ballungsräumen sollen nur Mietsteigerungen von sechs Prozent in drei Jahren bis zur ortsüblichen Miete möglich sein. Zudem möchte die SPD die Umlagefähigkeit der Grundsteuer auf Mieter:innen einschränken.

Klima und Energie
Die SPD möchte lokale Wärmepläne der Kommunen fördern, die eine klimafreundliche und klug geplante Energieversorgung sicherstellen sollen. Dies soll durch Fördermittel und technische Unterstützung der Kommunen erfolgen.

Politische Maßnahmen wie bspw. das Klimageld sollen sicherstellen, dass niemand von steigenden CO2-Preisen überfordert wird. Zudem sollen Netzentgelte nicht weiter steigen, Strom-Spar-Checks für arme Haushalte ausgebaut werden und Heiz-Mietmodelle (Wärmepumpen-Leasing) angeboten werden. Eine Preisaufsicht für die Fernwärme soll laut SPD sicherstellen, dass die Preise bezahlbar bleiben. Zudem soll Energy Sharing ausgebaut werden.

Elementarschadenversicherung
Hierzu gibt es im Wahlprogramm keine Aussage.

Pläne von Bündnis 90/Die Grünen: Vorhandene Immobilien erweitern und aufstocken, Neubaustrategie, individuelle Finanzierungsmodelle


Wohn-/Immobilieneigentum
Die Grünen wollen den Kauf und den Neubau des ersten, selbst genutzten Wohneigentums sowie den Umbau leerstehender Wohnungen und Ausbauten fördern. Junge Familien sollen durch zinsgünstige staatliche Kredite gefördert werden. Insbesondere sollen dabei die energetische Sanierung leer stehender Wohnungen, die Teilung von untergenutzten Einfamilienhäusern sowie Ausbauten für die Bereitstellung zusätzlichen Wohnraums gefördert werden. Die Grünen planen, im Hinblick auf die Nebenkosten wie den Makler- und Notargebühren zu entlasten. Eine Wohnungsbauprämie, deren Höhe mit der Inflation steigt, und die an den Klimaschutzzielen ausgerichtet ist, soll auch Menschen mit geringem und mittlerem Einkommen den Zugang zu Wohneigentum ermöglichen.

Wohnungsbau
Die Grünen möchten eine „realistische Strategie für mehr Wohnraum“. Die Partei setzt zum einen auf den „Abbau übertriebener Anforderungen an bauliche Standards auf ein sinnvolles Maß“. Zudem sollen seriell errichtete Wohngebäude dazu beitragen, schnell und preiswert Wohnraum zu schaffen. Zudem setzen die Grünen auf Umnutzung und flexible Nutzung bereits bestehender Immobilien, u.a. durch:

  • eine einfachere Aufstockung von Gebäuden und den Ausbau von Dachböden, was im Rahmen von Sanierungen umgesetzt werden könnte;
  • die Reaktivierung von Leerstand;
  • die Umwandlung ungenutzter Büroflächen zu Wohnraum.

Auch der Wohnungstausch soll attraktiver werden - durch den Abbau rechtlicher Hürden und die Anpassung der Förderinstrumente. Das Baurecht soll sich mehr am Gemeinwohl orientieren. Weiterer Fokus: Steuerschlupflöcher bei Immobiliengeschäften (Share Deals) sollen geschlossen werden.

Vermietung
Die Mietpreisbremse soll verlängert und auf Wohnungen, die älter als fünf Jahre sind, angewendet werden. Zudem soll es einen stärkeren Schutz für Mieter:innen bei Eigenbedarfskündigungen und überhöhten Mietpreisen geben. Nach den Plänen der Grünen sollen Vermieter:innen zudem die Grundsteuer nicht mehr auf die Mieter:innen umlegen können.

Klima und Energie
Menschen mit niedrigen und mittleren Einkommen sollen durch das Klimageld einen Ausgleich für einen Großteil der finanziellen Belastungen der CO2-Bepreisung, u.a. im Bereich Gebäudewärme, bekommen. Sanierte Gebäude sollen einfacher als taxonomiekonform anerkannt werden. Förderprogramme für klimafreundliche Alternativen sollen weiter ausgebaut und sozial gestaffelt werden.

Elementarschadenversicherung
Hierzu gibt es im Wahlprogramm keine Aussage.

Pläne der FDP: Hoher Freibetrag von der Grunderwerbsteuer, Baukostenmoratorium, Auslauf des Heizungsgesetzes


Wohneigentum
Um den Erwerb selbst genutzter Immobilien attraktiver zu machen, sind steuerliche Entlastungen vorgesehen – insbesondere bei der Grunderwerbssteuer sieht die FDP eine großzügige Entlastung als Freibetrag vor. Konkret sind folgende Maßnahmen geplant:

  • Freibetrag von der Grunderwerbsteuer von 500.000 Euro für die erste selbst genutzte Immobilie von natürlichen Personen plus einen zusätzlichen Freibetrag für Familien von je 100.000 Euro pro Kind;
  • Mittel aus der betrieblichen Altersvorsorge sollen für den Eigentumserwerb genutzt werden können;
  • Steuerliche Abschreibungen im Wohnungsbau verbessern;
  • Sonderabschreibung im Wachstumschancengesetz ohne Einschränkungen fortführen.

Wohnungsbau
Die FDP möchte eine „Bund-Länder-Offensive“ für den Neubau von Immobilien. Neben der Senkung von Baustandards (Gebäudetyp E) unterstützen sie die Nachverdichtung und Aufstockung sowie Ausweisung weiterer Bauflächen. Bundesweite Genehmigungsstandards für serielles Bauen sollen vorangetrieben werden. Die FDP möchte eine sogenannte Genehmigungsfiktion einführen – das bedeutet, dass ein Bauantrag als genehmigt gilt, wenn die Behörde nicht fristgerecht reagiert.

Ein „Baukostenmoratorium“ soll dafür sorgen, dass die Baunebenkosten nicht immer weiter steigen.

Vermietung
Die Mietpreisbremse soll auslaufen. Einen bundesweiten Mietendeckel lehnt die FDP ab. Das Nebenkostenrecht für Vermieter:innen soll einfacher werden.

Klima und Energie
Im Bereich energetische Sanierung setzt die FDP auf mehr Freiheit als Regulierung. Als marktwirtschaftliche Lösung favorisiert die FDP den CO2-Zertifikatehandel. Das Heizungsgesetz (GEG) soll auslaufen, ein Anschlusszwang an Fernwärme soll ausgeschlossen werden. Zudem sollen Eigentümer:innen am Heizen mit Holz weiter festhalten können; Auflagen für Kamine und Öfen sollen reduziert werden. Energetische Sanierungen möchte die FDP unter anderem dadurch vorantreiben, dass die starren Kappungsgrenzen im Mietrecht gelockert werden. Bisher ist es so, dass die Kosten für energetische Sanierungen, die der Vermieter auf den Mieter umlegt, innerhalb von 6 Jahren nicht um mehr als 3 EUR/m2 Wohnfläche steigen dürfen.

Elementarschadenversicherung
Hierzu gibt es im Wahlprogramm keine Aussage.

Pläne der AfD: Grunderwerbsteuer für Selbstnutzer:innen aufheben, GEG abschaffen, Einheimischen-Modell


Wohneigentum
Die AfD möchte die Baukosten sowie die Wohnnebenkosten senken. Unter anderem plant die Partei folgende Maßnahmen:

  • Grunderwerbsteuer für Selbstnutzer von Immobilien aufheben;
  • Grundsteuer für Selbstnutzer von Immobilien aufheben;
  • Grunderwerbsteuer für ausländische Käufer:innen mit Hauptwohnsitz außerhalb der EU auf 20 Prozent erhöhen (Modell nach österreichischem Vorbild);
  • EEG-Umlage abschaffen;
  • CO₂-Steuer abschaffen;
  • GEG abschaffen.

Bei der Umwandlung von Miete in selbstgenutztes Wohneigentum sollte es besondere Unterstützung, beispielsweise durch Eigenkapitalersatz, geben. Mieter:innen sollen zudem von öffentlichen Wohnungsbauunternehmen zu vergünstigten Bedingungen erwerben können. Wohnungsbaugenossenschaften sollen bei der Vergabe von öffentlichen Grundstücken bevorzugt werden.

Die Partei möchte bei der Vergabe von Wohnbaugrundstücken und Wohnraum Einheimische bevorzugen (Einheimischen-Modell).

Wohnungsbau
Entscheidungen zum Baurecht sollten laut AfD den Nationalstaaten vorbehalten sein, um kostenintensive EU-Vorgaben zu vermeiden. Für Immobilien soll dauerhaft das Baurecht aus dem Erstellungszeitraum anwendbar sein, um Bestandsschutz zu gewährleisten.

Zusätzlich zum Wohngeld sollen bedürftige Personen ein kommunales Wohngeld bekommen – den sozialen Wohnungsbau sieht sie als gescheitert an. Mietpreisbremsen oder Mietendeckel lehnt die Partei ab.

Klima und Energie
Die AfD plant die Wiedereinstieg in die Kernenergie – bis dahin sollen Kohle und Gas die Stromversorgung sichern. Die Partei lehnt den geplanten Ausstieg aus der Braunkohleverstromung ab. In einem „technologieoffenem Wärmesektor“ sollen erneut preiswertes Gas, bevorzugt aus Pipelines, oder Heizöl zur Verfügung stehen. Wasserstoff als Energieträger sei nicht wettbewerbsfähig. Die Energieerzeugung zum Eigenverbrauch soll abgaben- und steuerfrei bleiben.

Elementarschadenversicherung
Hierzu gibt es im Wahlprogramm keine Aussage.

Pläne der Linken: Sozialen Wohnungsbau stärken, Vermietung stärker regulieren, Leerstand sanktionieren


Wohneigentum
Die Linke äußert sich im Wahlprogramm nicht zum Thema Steigerung der Wohneigentumsquote. Stattdessen setzt sie auf umfangreiche Maßnahmen zum Ausbau des sozialen und gemeinnützigen Wohnungsbaus. Renditeorientierte Investor:innen möchte die Linke stärker regulieren – unter anderem sollen Share Deals verboten werden und Gewinne aus Spekulationen stärker besteuert werden.

Vermietung
Auch im Bereich Vermietung möchte die Partei mehr Beschränkungen. Unter anderem fordert sie:

  • einen bundesweiten Mietendeckel;
  • sechs Jahre Ausschluss von Mieterhöhungen;
  • ein Verbot von Staffel- und Indexmietverträgen;
  • eine strenge Regulierung von Vermietung möblierten Wohnraums;
  • Dauermietverträge;
  • Eigenbedarfskündigungen nur bei Verwandten ersten Grades;
  • Mietwohnungen durch ein Umwandlungsverbot schützen;
  • Umlagefähigkeit der Grundsteuer abschaffen;
  • die Einführung von „Mieterbeiräten“ bei mehr als zehn Wohnungen;
  • ein Recht auf Wohnungstausch (Vermieter:innen dürfen Wohnungstausch ohne Mieterhöhungen nur mit triftigen Gründen ablehnen).
  • Das Antragsverfahren für Wohngeld soll vereinfacht werden.

Die Modernisierungsumlage möchte Die Linke abschaffen - Sanierungen und Heizungstausch dürften dann nur warmmietenneutral durchgeführt werden. Die Strafbarkeit von überzogenen Heizkostenrechnungen durch Immobilienkonzerne soll verschärft werden. Heizungs- und Strompreise sollen sozial gestaffelt werden und dem Leerstand soll entgegengewirkt werden – indem dieser systematisch erfasst und mit einer Abgabe belegt wird.

Elementarschadenversicherung
Hierzu gibt es im Wahlprogramm keine Aussage.

Pläne des Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW): Gemeinnützigen Wohnungsbau stärken, Belastungsmoratorium bei der Grundsteuer, Familien bei selbstgenutztem Eigenheim von der Grunderwerbssteuer befreien


Wohneigentum
Das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) setzt primär auf die Stärkung des gemeinnützigen Wohnungsbaus.

Zudem hat das BSW folgende Maßnahmen geplant:

  • Steuerfreiheit von Wertzuwächsen bei Immobilien ab einer Haltedauer von zehn Jahren nur bei selbstgenutztem Wohnraum;
  • Share-Deals (Umgehung der Grunderwerbssteuer bei einem Grundstücksverkauf durch institutionelle Investor:innen) verbieten;
  • Familien beim Erwerb des ersten selbstgenutzten Eigenheims von der Grunderwerbssteuer befreien;
  • Belastungsmoratorium für normale Eigenheimbesitzer und Mieter bei der Grundsteuer
  • Vererbte Vermögen sollen oberhalb der Freibeträge alle gleich besteuert werden (Immobilien sollen nicht mit höheren Steuern belegt werden als vererbte Unternehmen).

Vermietung
Im Bereich Vermietung möchte BSW mehr Mieterschutz, unter anderem einen bundesweiten Mietendeckel. Sanierungskosten haben Vermieter:innen zu tragen, in sehr angespannten Mietgebieten sollen die Mieten bis zum Ende des Jahrzehnts eingefroren werden.

Klima und Energie
Das GEG soll zurückgenommen werden, der CO2-Preis abgeschafft werden.

Elementarschadenversicherung
Hierzu gibt es im Wahlprogramm keine Aussage.

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Quellen sind die folgenden Wahlprogramme:

• CDU/CSU: Politikwechsel für Deutschland. Gemeinsames Wahlprogramm von CDU und CSU

• SPD: Mehr für Dich. Besser für Deutschland. Das Regierungsprogramm zur Bundestagswahl 2025

• Bündnis 90/Die Grünen: Zusammen wachsen. Unser Regierungsprogramm für die Wahl zum 21. Deutschen Bundestag

• FDP: Alles lässt sich ändern. Das Wahlprogramm der Freien Demokraten zur Bundestagswahl 2025

• AfD: Zeit für Deutschland. Programm der Alternative für Deutschland zur Wahl zum 21. Deutschen Bundestag

• Die Linke: Alle wollen regieren. Wir wollen verändern. Reichtum teilen. Preise senken. Füreinander. Wahlprogramm die Linke zur Bundestagswahl 2025

• BSW: Unser Land verdient mehr. Wahlprogramm zur Bundestagswahl 2025

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WiE-Wahlprüfsteine zur Bundestagswahl mit WiE-Forderungen

Hinweis: Die WiE-Wahlprüfsteine zur Bundestagswahl 2025 spiegeln wichtige Handlungsfelder wider, die Wohnungseigentümer:innen betreffen. Sie sind verbunden mit Forderungen, die WiE in den jeweiligen Bereichen aufgestellt hat. Die Fragen beziehen sich auf folgende Themen: Evaluation des Wohnungseigentumsgesetzes, Selbstverwaltung, Energetische Sanierung in der Wohnungseigentümergemeinschaft (WEG), Elementarschadenpflichtversicherung, Bauträgerinsolvenz-Schutz, Immobilien-Teilverkauf.