4.9.2017. Für anspruchsberechtigte Haus- und Wohnungseigentümer wird es beim Thema Wohngeld in den Programmen der Parteien interessant. Schließlich können nicht nur Mieter, sondern auch Eigentümer Wohngeld beantragen, wenn sie sich in finanzieller Notlage befinden (mehr dazu lesen Sie hier). Im Einzelnen gibt es dazu folgende Positionen:

  • Die SPD möchte die Höhe des Wohngeldes regelmäßig anpassen.
  • BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN möchten das Wohngeld verdoppeln, es dynamisch anpassen und die Heizkosten berücksichtigen. Zudem wollen sie einen Klimazuschuss für energetisch modernisierte Wohnungen einführen, damit auch Wohngeldempfänger energieeffzient wohnen können
  • Auch DIE LINKE will das Wohngeld erhöhen und den Heizkostenzuschlag wieder einführen. Wie BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN befürwortet auch DIE LINKE eine Klima-Komponente beim Wohngeld.
  • Die FDP macht sich ebenfalls für das Wohngeld stark. Es solle jährlich der örtlichen Mietenentwicklung angepasst werden, so ihre Forderung.
  • Die CDU/CSU schreibt im Wahlprogramm lediglich etwas kryptisch: Wir wollen das System des Wohngelds reformieren und verbessern, um den individuellen Lebenssituationen besser gerecht zu werden.