Kein Sondernutzungsrecht durch WEG-Beschluss

11.01.2019. Wie schwierig es sein kann, den nachträglichen Einbau eines Fahrstuhls anfechtungssicher zu beschließen, zeigt Ihnen der Fall einer Altbau-WEG in Hamburg. Das Landgericht Hamburg erklärte den Beschluss über diese barrierereduzierende Maßnahme wegen formaler Fehler für ungültig, obwohl dieser wie für Modernisierungen gesetzlich vorgeschrieben mit doppelt qualifizierter Mehrheit gefasst worden war. 

WiE-Mitglied berichtet: "Kein Platz mehr für Alte und Kranke"

11.01.2019. Wohnungseigentümer und WiE-Mitglied Harald Neumann sowie einige Miteigentümer wollten angesichts ihres fortschreitenden Alters einen Fahrstuhl in ihr Haus in Hamburg einbauen lassen. Die Gegner der Maßnahme fochten den Beschluss der WEG jedoch an – obwohl sie von sämtlichen Kosten freigestellt worden waren. Das Projekt scheiterte vor Gericht in erster und zweiter Instanz – zur großen Enttäuschung von Harald Neumann, wie er hier berichtet.

BGH: Müssen Wohnungseigentümer für Rauchwarnmelder doppelt zahlen?

10.01.19. Wohnungseigentümergemeinschaften können, müssen aber nicht den einheitlichen Einbau und die Wartung von Rauchwarnmeldern für alle Wohnungen beschließen. Übernimmt die WEG den Einbau und die Wartung, dann müssen die Miteigentümer, die bereits selbst Rauchwarnmelder installiert haben, trotzdem ein neues Gerät inklusive Wartung bezahlen. Das hat der Bundesgerichtshof (BGH) entschieden (Urteil vom 7.12.18, AZ V ZR 273/17).

„Wir haben unseren Beirat verklagt und sind nun entsetzt über die Urteile“

7.12.2018. G.R. ist einer der Wohnungseigentümer, dessen WEG von der Veruntreuung von WEG-Geldern durch den Verwalter Feldmann beroffen war. Seine WEG verklagte den alleinigen Beirat, der die Abrechnungen des Verwalters trotz Widersprüchlichkeiten all die Jahre immer abgesegnet hatte, und forderte Schadensersatz - ohne Erfolg. Im Gespräch mit WiE erläutert G.R., warum er von dem Urteil mehr als enttäuscht ist.

Energieanbieter wechseln, Hunderte Euro sparen

04.12.2018. Für Energie mussten Verbraucher im Oktober 2018 rund 9 Prozent mehr bezahlen als im Vorjahresmonat. Wohnen im Eigentum rät: Ein Wechsel des Energieanbieters spart Hauseigentümern oft Hunderte Euro im Jahr. Das gilt erst recht für Wohnungseigentümergemeinschaften, die allerdings weniger flexibel sind; ein Grund mehr, das Thema in die nächste Eigentümerversammlung einzubringen.