Sanierungsschritte

Die Planungsschritte zur Durchsetzung einer Sanierung

 

Mit der Durchführung einzelner Reparaturen und Instandhaltungsmaßnahmen kennt sich jede WEG aus. Darüber hinaus sollten Eigentümergemeinschaften ihre Verwaltung verpflichten – möglichst im Verwaltervertrag –, die Wohnanlage alle drei oder sechs Monate mit dem Beirat zu begehen und zu kontrollieren. Der technische und bauliche Zustand sollte dabei protokolliert werden. Aus dem Protokoll lassen sich wichtige Instandhaltungsmaßnahmen ableiten –  ggf. ist eine Liste der kurz-, mittel- und langfristig erforderlichen Instandhaltungsmaßnahmen zu erstellen –,  die der Eigentümerversammlung  vorzuschlagen und über die dann bei Erfordernis abzustimmen sind.

Umfassende energetische und/oder altersgerechte Sanierungen müssen langfristiger geplant, gründlich diskutiert und detailliert vorbereitet werden. Diese Maßnahmen sind oft sehr komplex und teuer. Deshalb sind die (rechtlichen) Anforderungen an Vorbereitung und Begleitung besonders hoch. Damit Beschlüsse auch einer gerichtlichen Überprüfung standhalten und ihre Wirtschaftlichkeit überzeugt, müssen viele bauliche, technische, organisatorische, finanzielle und rechtliche Fragen geklärt und beachtet werden. Selten reicht eine Eigentümerversammlung aus, um eine energetische Sanierung zu beschließen. Oft sind zwei bis drei Versammlungen notwendig, um die Maßnahme auf den Weg zu bringen.

 

Weitere ausführliche Informationen hierzu finden Sie im

WiE-Sanierungsfahrplan für die WEG (Kostenfreier Download). Der Sanierungsfahrplan ist Bestandteil des Ratgebers "Der Modernisierungs-Knigge für Wohnungseigentümer.

 

(Stand: 3.12.2017)

 

Modernisierung der WEG

Weitere Informationen:

 

Ratgeber Modernisierungs-Knigge

Der Modernisierungs-Knigge für Wohnungseigentümer
In unserem Shop erhältlich oder als kostenfreies PDF

 

Hilfe, wir sind Verwaltungsbeirat
Ein praxisnaher Ratgeber mit Checklisten für Beiräte und Wohnungseigentümer/innen
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