Sanierungsstau kann belegt werden / Wohnungseigentümer wollen Werterhalt / Ohne qualifizierte Verwaltungen und Verbraucher-Beratung geht es nicht

20.3.2017 Wenig ist über das Wohnungseigentum und die Wohnungseigentümer bekannt. Dabei gibt es an die 10 Mio. Eigentumswohnungen in Deutschland, das sind mehr als 22% aller Wohnungen. In den Fachdiskussionen zur energetischen Gebäudesanierung und zur Erreichung der Klimaschutzziele standen sie bisher eher im Abseits. Bekannt ist lediglich, dass es bei der Gebäudesanierung Nachholbedarf gibt und dass erst wenige Erfahrungswerte vorliegen. Deshalb hat der Verbraucherschutzverband Wohnen im Eigentum e.V. (WiE) eine bundesweite Umfrage durchgeführt: Was motiviert oder hält Wohnungseigentümer davon ab, ihre Gebäude instand zu setzen, den Wohnkomfort zu erhöhen und energetisch zu sanieren? Aus den Erfahrungen wurde ein Ratgeber erstellt, der Wohnungseigentümern und ihren Verwaltungen die kenntnisreiche Vorbereitung und Durchführung von Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen ermöglicht oder erleichtert. Gefördert wurde das Projekt vom Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz (BMJV).

Während des Pressegesprächs werden die Ergebnisse der Befragung von mehr als 2000 Wohnungseigentümern sowie die Beratungsmaterialien vorgestellt. Die Ergebnisse der Umfrage sind auch im Hinblick auf das Gesetzgebungsverfahren für eine Berufszulassung für WEG-Verwalter interessant.

Zur Vorstellung der Ergebnisse der Umfrage laden herzlich ein:
•    der Parlamentarische Staatssekretär im BMJV, Ulrich Kelber und
•    die Geschäftsführerin von Wohnen im Eigentum e.V., Gabriele Heinrich.

Termin und Ort:

Freitag, 24. März 2017, 11.00 – 12.00 Uhr
Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz,
Mohrenstraße 37, 10117 Berlin
Elisabeth-Selbert-Raum

Um Voranmeldung wird gebeten unter der Rufnummer: 030 / 18580-9090 oder per E-Mail unter presse@bmjv.bund.de.

 

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