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Viele von Ihnen haben uns gefragt, was sie selbst jetzt unternehmen können, damit der Entwurf für ein neues Wohnungseigentumsgesetz noch nachgebessert wird. Wohnen im Eigentum stellt hierfür ein Paket von Möglichkeiten zusammen.

1) Informieren Sie andere Wohnungseigentümer

Ein Faltblatt informiert kompakt über den vorliegenden Gesetzentwurf und die Handlungsmöglichkeiten für Sie als Eigentümer:

  • Faltblatt mit Kompakt-Info zum WEModG (Für einen Ausdruck des PDF die Druckereinstellungen bitte so auswählen: Tatsächliche Größe, Hoch-/Querformat automatisch, beidseitiger Druck, an der kurzen Kante spiegeln; das Blatt an der kleinen Falzmarke links neben dem Titel falten und dann die rechte Seite einklappen – fertig!)

Leiten Sie dieses Faltblatt an möglichst viele Ihnen bekannte Wohnungseigentümer weiter – als PDF oder Sie drucken es bitte in kleinen Mengen selbst aus. Wenn Sie bereit sind, 50 Faltblätter in Ihrem Umkreis zu verteilen, können wir Ihnen diese Menge auch als gedrucktes Faltblatt zusenden (hier bestellen: info@wohnen-im-eigentum.de). Die Portokosten zahlen wir, deshalb bitte nur dann bestellen, wenn Sie diese auch verteilen können. (Sie können uns aber gerne unterstützen, indem Sie Fördermitglied werden.)

Hängen Sie darüber hinaus bitte auch WiE-Plakate in Ihrem Hausflur auf oder schicken auch diese an Miteigentümer und Bekannte weiter:

 

2) Wenden Sie sich selbst an die Presse und Politik

Schreiben Sie Leserbriefe an die Presse, damit diese über die Reform berichtet. Sprechen Sie Bundestagsabgeordnete an, die über die Reform beraten und entscheiden!

 

3) Online-Petition
- bereits abgeschlosssen, lief bis 10.05.2020 -

Wohnungseigentümer schlagen Alarm: Wir brauchen ein klares, unsere Rechte sicherndes Gesetz! - unter dieser Überschrift lief eine Online-Petition. Danke an alle Eigentümer, die sich für die Petition engagiert haben. Weil der Entwurf des Wohnungseigentumsgesetzes bereits Anfang Mai in den Bundestag eingebracht worden ist, haben wir die Petition bereits geschlossen. Rund 8.000 Unterschriften unterstützen die Forderungen nach Änderungen des Gesetzentwurfs, für die aktuell der Rechtsausschuss des Bundestags die Weichen stellt.

 

4) Stellen Sie klar: „Das WEGesetz ist unser Gesetz!“
- bereits abgeschlossen, lief bis 10.05.2020 -

Ihre Kurzkommentare (bis zu 100 Wörter) zu den Reformvorschlägen werden zusammen mit der Petition der Politik übergeben - siehe 3. Vielen Dank an alle, die sich mit Beiträgen beteiligt haben.

 

5) Besuchen Sie unsere Online-Treffen zur Reform

Unter dem Titel "WEGesetz-Reform: Weniger Rechte, mehr Risiken?" hat WiE mit Ihnen über den Referentenentwurf sowie unsere sehr kritischen Einschätzungen diskutiert. Derzeit prüfen wir, ob weitere Online-Treffen zur Reform gewünscht werden.

 

6) Werden Sie (Förder-)Mitglied

WiE braucht Rückendeckung und Rückenwind, um die Interessen der Wohnungseigentümer zu vertreten. Wir sind der einzige Verbraucherverband, der sich so aktiv zu Wort meldet. Unterstützen Sie uns, indem Sie Mitglied werden oder Ihren Beitrag unkompliziert aufstocken (Förder-Mitgliedschaft). Näheres dazu lesen Sie unter dem Motto:

 

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Auch im Schatten der Corona-Krise darf die WEGesetz-Reform, auf die wir seit Jahren warten, nicht in der vorliegenden Fassung im Bundestag einfach durchgewunken werden.

Es ist immens wichtig, dass viele Wohnungseigentümer erfahren, welche gravierenden Änderungen im Wohnungseigentum demnächst vom Deutschen Bundestag beraten werden. Wir sind die Eigentümer – es ist unser Gesetz. Der Gesetzgeber darf sich nicht einfach über die Forderungen der Eigentümer zur Reform hinwegsetzen.

  • In der WiE-Umfrage haben 3.500 Wohnungseigentümer ihre Forderungen klargemacht.
  • Diese hat WiE in einer sehr ausführlich argumentierten Stellungnahme zum Referentenentwurf des Gesetzes an das Bundesjustizministerium übermittelt.
  • Weitere Verbraucherverbände stehen hinter unseren wichtigen Forderungen, siehe Offener Brief an Bundesjustizministerin Christine Lambrecht - lesen Sie hier auch die wenig überzeugende Antwort.
  • Auch die Stellungnahmen des BGH, des Deutschen Richterbunds und des Deutschen Anwaltvereins geben uns Rückendeckung.

Dennoch hat das BMJV seinen Entwurf, der den Eigentümern Rechte nimmt, ihnen Risiken beschert und die Wirtschaft begünstigt, so gut wie unverändert dem Deutschen Bundestag zugeleitet.

So nicht, sagt WiE. Wir appellieren an die Politiker im Deutschen Bundestag, auf die Wohnungseigentümer zu hören, um deren Interessen es geht, und die Reform durch Änderungen im Gesetzentwurf noch zu retten. Bitte beteiligen Sie sich daher so zahlreich wie möglich an den auf dieser Seite vorgeschlagenen Aktionen. Diese werden wir in den kommenden Tagen und Wochen auch noch weiterentwickeln und verfeinern.

Wir zählen auf Ihre Unterstützung!