WiE-Forderungen zur Modernisierung

In der Stellungnahme zur WEGesetz-Reform vertritt WiE folgende Forderungen zur Vereinfachung der Modernisierung in WEGs:

 

  • Die Stimmrechte für Wohnungseigentümer bzgl. baulicher Veränderungen können auf ¾ aller stimmberechtigten Wohnungseigentümer reduziert werden (Kompromissvorschlag zu Diskussionsentwurf Bayern).
    -> siehe Punkt I.3. der WiE-Stellungnahme ab Seite 12

 

  • Das Recht auf Änderung der vom WEGesetz vorgesehenen Kostenverteilung ist weiter zu erleichtern bzw. zu vereinheitlichen.
    -> siehe Punkt I.2. der WiE-Stellungnahme ab Seite 10

 

  • Einzuführen ist eine Pflicht zur Bildung einer Instandhaltungsrückstellung mit konkreten Vorgaben zur Höhe, zur Zweckbindung und zur Trennung vom laufenden Geschäftsbetrieb (separates Bankkonto).
    -> siehe Punkt III.7. der WiE-Stellungnahme ab Seite 39

 

  • Die Verwaltung ist zu verpflichten, einen verbindlichen Instandhaltungsplan nebst Finanzierungsplan zu erstellen.
    -> siehe Punkt III.15.a.) der WiE-Stellungnahme ab Seite 49

 

  • Für die Inangriffnahme und Durchführung von umfassenden Sanierungen sind konkrete Vorgaben zu machen.
    -> siehe Punkt III., 15. der WiE-Stellungnahme ab Seite 49

 

  • Bei einer Kreditaufnahme des Verbandes sind die Wohnungseigentümer verpflichtend zu informieren und die Kreditbedingungen sind für alle einsehbar zu dokumentieren.
    -> siehe Punkt III.15.b.) der WiE-Stellungnahme ab Seite 49

 

  • Die Verwaltung ist zu verpflichten, Sanierungsbeschlüsse erst dann umzusetzen, wenn die Vermieter fristgerecht die notwendigen Informationen für ihre Mieter erhalten haben.
    -> siehe Punkt III.15.c.) der WiE-Stellungnahme ab Seite 49

 

  • Einzelne Wohnungseigentümer müssen einen Duldungsanspruch erhalten für bauliche Maßnahmen, die eine barrierefreie Nutzung des Gemeinschaftseigentums ermöglichen.
    -> siehe Punkt II. Artikel 2.a.) der WiE-Stellungnahme ab Seite 30

 

  • Das Miet- und das Wohnungseigentumsrecht sind bzgl. vermieteter Eigentumswohnungen, eMobilität und Barrierefreiheit zu harmonisieren, denn Vermieter können die Ansprüche ihrer Mieter erst erfüllen, wenn die Miteigentümer den Maßnahmen zustimmen.
    -> siehe Punkt II. Artikel 2.a.) der WiE-Stellungnahme ab Seite 30

 

  • Mieter sind zu verpflichten, beschlossene bauliche Maßnahmen der WEG in ihrer Wohnung (Sondereigentum) zu dulden.
    -> siehe Punkt III.9. der WiE-Stellungnahme ab Seite 42

 

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>>> WiE-Stellungnahme (PDF)
zu den Diskussionsentwürfen für eine Reform des WEGesetzes