Lehrbücher für Bankkaufleute ignorieren Rechtslage zu WEG-Konten

4.10.2018. Bankkaufleuten wird in der Ausbildung wohl noch immer beigebracht, dass Gelder von WEGs auf Treuhandkonten angelegt werden dürfen. Dies zeigt sich an zwei aktuellen Lehrbüchern aus dem Bildungsverlag EINS von Westermann. Die Sparkassen und Banken, die diese Lehrbücher zur Ausbildung ihrer angehenden Bankkaufleute verwenden, scheinen also das Recht der WEGs auf Eigenkonten bewusst zu ignorieren.

Auf gute Nachbarschaft: Konflikte konstruktiv lösen

11.09.2018. In jeder Wohnungseigentümergemeinschaft, aber auch zwischen Nachbarn, gibt es Konflikte. Denn oft treffen verschiedene Interessen aufeinander. Dr. Timo Müller (IKuF-Institut) zeigt Ihnen, worauf Sie in Konflikt-Situationen achten sollten, wie Sie Auseinandersetzungen konstruktiv austragen und wie Sie ein friedliches und produktives Miteinander in Ihrer WEG oder in der Nachbarschaft erreichen können.

Fehlende Bauhandwerker: So gehen Sie damit um

21.8.2018 Es wird schwieriger, Handwerker für Baumaßnahmen zu finden. Laut KfW-Meldung warten in Deutschland derzeit 653.000 genehmigte Wohnungsneubauten auf Umsetzung, was für volle Auftragsbücher sorgt. Zugleich fehlen Fachkräfte gerade im Ausbaugewerbe, vor allem im Klempner-, Sanitär-, Heizungs- und Klimahandwerk. WiE gibt Ihnen 3 Anregungen, wie Sie oder Ihre WEG Ihre Bauaufträge dennoch an den Fachmann oder die Fachfrau bringen.

Wohnungseigentümer: Jetzt mit der Verwaltung abrechnen!

20.8.2018. Wohnungseigentümer, die noch keine Jahresabrechnung für 2017 erhalten haben, sollten jetzt aktiv werden, notfalls auf dem Klageweg. Neben der Abrechnung selbst können die Wohnungseigentümer auch den Ersatz der ihnen wegen einer schuldhaften Verzögerung entstehenden Schäden geltend machen - einschließlich der Rechtsanwalts- und Gerichtskosten. WiE empfiehlt: Druck machen!

Strafprozess gegen Bonner Wohnimmobilienverwalter Feldmann geht vor den BGH

16.7.2018. Der Bonner Verwalter Herbert Feldmann, der WEGs mutmaßlich um mehrere Millionen Euro betrogen hat, bleibt weiter auf freiem Fuß. Zwar hatte das Landgericht Bonn ihn wegen schwerer Veruntreuung zu insgesamt 6 Jahren und 1 Monat Gefängnis verurteilt. Doch der Verwalter hat nun Revision eingelegt. Bis der Bundesgerichtshof hierüber entscheidet, werden viele weitere Monate vergehen.