Spätestens wenn die Abrechnung der Heizkosten ansteht, machen Sie sich als Wohnungseigentümer/in vermutlich Gedanken über Ihren Energieverbrauch. Mehr als 80 Prozent der Energie in privaten Haushalten wird für Heizung und Warmwasserbereitung verbraucht. Im Folgenden haben wir für Sie daher Informationen zu den Aspekten Heizungserneuerung und Heizkostenabrechnung zusammengestellt und geben auch Tipps zum Wechsel des Energie- und Stromanbieters. Außerdem stellt ein Experte die neuen Solar-Steckgeräte vor, mit denen Sie selbst Strom produzieren können.

Heizungserneuerung: Steigende Heizkosten können viele Ursachen haben. Wenn die Heizung defekt ist und eine Reparatur nicht mehr lohnt, müssen Wohnungseigentümer eine neue Heizung planen. Was Sie dabei beachten sollten, können Sie hier lesen.

Heizkostenabrechnung: Verteilungsschlüssel prüfen: Wenn der/die Vermieter/in die Heizkosten gemäß § 7 Abs. 1 Satz 2 Heizkostenverordnung zu 70 Prozent nach Verbrauch abrechnen muss und bisher einen anderen Verteilungsschlüssel gewählt hat, muss er diesen ändern. Er darf nicht den Mieter darauf verweisen, die fehlerhafte Abrechnung um 15 Prozent zu kürzen. Das stellt ein aktuelles BGH-Urteil klar (Az. VIII ZR 113/17). Vermietende Wohnungseigentümer sollten nach diesem Urteil prüfen, ob die Heiz- und Warmwasserkosten in ihrer WEG nach dem in der Heizkostenverordnung vorgeschriebenen Verteilungsschlüssel (siehe oben) abgerechnet werden. Mehr lesen.

Heizkosten: Achtung bei Einrohrheizungen: Bei Einrohrheizungen mit ungedämmten Rohren kann die Abrechnung der Heizkosten nach dem Verteilungsschlüssel 70 Prozent Verbrauch/30 Prozent Wohnfläche zu einer Verzerrung bei der Kostenverteilung führen. Woran das liegt und wie man als Wohnungseigentümer gegensteuern kann, lesen Sie hier.

Wechsel des Energieanbieters: Ein Wechsel des Energieanbieters spart Hauseigentümern oft Hunderte Euro im Jahr. Das gilt erst recht für Wohnungseigentümergemeinschaften, die allerdings weniger flexibel sind; ein Grund mehr, das Thema in die nächste Eigentümerversammlung einzubringen. Mehr lesen

Selbst Strom produzieren: Mit einem Stecker-Solargerät am Balkon oder auf der Terrasse können Sie auch als Haus-, Wohnungseigentümer/in oder Mieter selbst Strom produzieren – und zwar ohne viel Aufwand. Thomas Seltmann, Referent für Photovoltaik der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen, erläutert im Interview mit Wohnen im Eigentum (WiE), wie die Geräte (Beispiel Foto links) funktionieren und welche Sicherheitsstandards Sie beachten sollten.