Leidvolle Erfahrungen mit einer Schrottimmobilie gemacht?

Das Phänomen der Schrottimmobilien gibt es auch bei Wohnungseigentümergemeinschaften. Verwahrloste Wohnanlagen, leerstehende Wohnungen, überbelegte, informell unter der Hand vermietete Wohnungen, verdreckte Wohnungen, Zwangsräumung von Wohngebäuden - häufig als Folge ungeregelter, verantwortungsloser Privatisierungen entstanden: Diese Probleme haben inzwischen auch die Wohnungseigentümergemeinschaften erreicht.

Die Wohnungseigentümer in solchen Wohnanlagen sitzen in der Falle: Sie können einerseits ihre Wohnung nicht mehr oder nur deutlich unter Wert verkaufen. Ist der Mehrheitseigentümer in Insolvenz gegangen, sind weitere Miteigentümer nicht mehr auffindbar, dann müssen die verbleibenden Eigentümer die Kosten der WEG tragen. Die Folge: Immer mehr Miteigentümer können sich die anwachsenden finanziellen Forderungen nicht leisten und überschulden sich.

Eine gesetzliche Regelung gibt es für solche Fälle im Wohnungseigentumsgesetz (noch) nicht. Hier besteht ein wichtiger Regelungsbedarf bei der Reform des WEGesetzes. Wohnen im Eigentum wird sich des Themas annehmen und sucht deshalb nach Leidtragenden, die bereit sind, über Ihre Erfahrungen zu berichten. Die unten folgenden 8 Fragen interessieren uns.

  • Wenn Sie betroffen sind, tragen Sie Ihre Antworten bitte direkt in den Feldern unter den Fragen ein.
  • Sie sind nicht betroffen, kennen aber Eigentümer in Schrottimmobilien? Dann wäre es sehr hilfreich, wenn Sie ihnen den Link zu dieser Umfrage schicken: www.wohnen-im-eigentum.de/ueber-wie/vereinsleben/umfragen/schrottimmobilien
  • Natürlich behandeln wir jede Rückmeldung vertraulich. Die Angabe der Kontaktdaten dient nur dazu, dass wir Rückfragen an Sie richten können. Ihre Antworten werden nur in der WiE-Geschäftsstelle gelesen. Bevor wir Ihre Geschichte veröffentlichen, werden wir Sie auf jeden Fall kontaktieren und die Veröffentlichung mit Ihnen abstimmen.

Vielen Dank!