Wohnungseigentümergemeinschaften (kurz: WEGs) sind in der Öffentlichkeit kaum präsent, ihre Leistungen, Aktivitäten, Potentiale und Herausforderungen nicht bekannt. Wohnen im Eigentum will das ändern. Auf dieser Seite werden WEGs vorgestellt, gute Beispiele und Leuchtturmprojekte bekannt gemacht sowie typische Problemkreise dargestellt.

Schreiben Sie uns, wenn Ihre Eigentümergemeinschaft eine dramatische oder abenteuerliche Entwicklung erfahren hat. Berichten Sie uns, wenn sich Ihre WEG in ein Mehrgenerationenwohnprojekt gewandelt oder wenn Ihr Wohngebäude zu einem Passivhaus umgebaut wurde. Haben Sie einen Mehrheitseigentümer überzeugt oder überstimmt, dann kann auch dies einen Bericht wert sein. Interessante Berichte werden - nach Rücksprache mit Ihnen - hier veröffentlicht und somit vielen anderen Wohnungseigentümern und Interessierten zugänglich gemacht. Zum Kontaktformular

 

"Die größten Probleme entstehen bei Instandhaltungen"

22.10.2019. WiE-Mitglied Werner F. ist seit 35 Jahren Mitglied des Verwaltungsbeirats seiner WEG und hat im Lauf der Jahre Vieles erlebt. Seine Erfahrungen hat er jetzt schriftlich unter dem Titel „Wohnungseigentum und andere Irrtümer – Das Beste aus 35 Jahren Beirats-Abenteuer“ festgehalten, manche Abschnitte in Form eines Theaterstücks. Im Interview mit WiE erzählt er, was er sich von der WEGesetz-Reform erhofft. Zum Interview und zu den Aufzeichnungen

Begrüßungsschreiben: Hilfreich für neue Eigentümer

04.10.2019. WiE-Mitglied Ursula T. hat sich vor kurzem eine Zweitwohnung auf Sylt gekauft. Von der Verwaltung der Wohnungseigentumsanlage erhielt sie ein Begrüßungsschreiben mit allen wichtigen Informationen, das sie als sehr hilfreich empfindet. Zum Erfahrungsbericht 

Wie eine WEG die Herrschaft über ihre eigene Immobilie verliert

02.07.2019. Bauausschuss falsch verstanden! Eine WEG mit 42 Wohneinheiten in Süddeutschland hat ihrem Bauausschuss durch den Beschluss Kompetenzen verliehen, unter anderem zur Vergabe von Baumaßnahmen. Dies hat der willkürlichen Vergabe von Aufträgen und Kungeleien mit Dienstleistern wie Architekten sowie der Verwaltung Tür und Tor geöffnet, wie der Bericht einer Wohnungseigentümerin zeigt, die selbst Mitglied des Bauausschusses ist. Erfahrungsbericht von Margarete J., Wohnungseigentümerin am Bodensee

 

Nach Fassadenabriss: "Wir sind dabei, diesen untragbaren Wohnzustand zu beseitigen"

09.05.2019. In einem Hauruckverfahren sind im Oktober 2018 die Fassadenverkleidungen der fünf Hochhäuser einer Nürnberger WEG wegen angeblicher Brandgefahr abgerissen worden – nachdem die Mehrheit der Eigentümer unter Androhung einer Zwangsräumung der Maßnahme zugestimmt hatte (wir berichteten). Welche Versäumnisse seine WEG der damaligen Verwaltung vorwirft und welche Kosten nun auf die Eigentümer zukommen, erzählt der Verwaltungsbeiratsvorsitzende Gerhard Berr im Interview mit WiE.

 

"Klüngelei" vorbeugen durch gute Kommunikation

21.03.2019. Gedanken zu „Transparenter Kommunikation“ hat sich Wohnungseigentümer Gerfried Ferchau aus Niederkassel-Mondorf gemacht. „Mit einem bunten Blumenstrauß an 'digitalen Instrumenten' und einem 'analogen Paket' versuchen wir, ein harmonisches Zusammenleben dauerhaft zu gewährleisten“, berichtet Ferchau, der auch Vorsitzender des Verwaltungsbeirats seiner WEG ist. Zum Erfahrungsbericht

 

"Kein Platz mehr für Alte und Kranke"

11.01.2019. Wohnungseigentümer und WiE-Mitglied Harald Neumann sowie einige Miteigentümer wollten angesichts ihres fortschreitenden Alters einen Fahrstuhl in ihr Haus in Hamburg einbauen lassen. Die Gegner der Maßnahme fochten den Beschluss der WEG jedoch an – obwohl sie von sämtlichen Kosten freigestellt worden waren. Das Projekt scheiterte vor Gericht in erster und zweiter Instanz – zur großen Enttäuschung von Harald Neumann, wie er hier berichtet.

 

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Berichte aus früheren Jahren

 

Erfolgreiche Sanierung in Hannover (von Ulrich Gerlach)

Hohe Heizkosten, Wassereintritt von außen und Schimmel an den Wänden. Mieter und Eigentümer waren mit dem Zustand ihrer Wohnanlage in Hannover unzufrieden. Nach Beratung durch einen fachkundigen Architekten entschieden die Eigentümer, nicht nur einzelne Mängel zu beseitigen, sondern mehr Geld zu investieren und Ölheizungsanlagen aller sechs Häuser durch die Erneuerung der Kesselbrenner und der Regleranlagen zu optimieren und Wärmedämmung auf die Fassaden aufzubringen. Ein Bericht über eine gelungene Sanierung. 

 

Vom Mieter zum Wohnungseigentümer – Erfahrungen in einer Großwohnanlage in Köln (von Werner Schmidt) 

"Wir waren zufriedene Mieter im obersten Geschoss eines Hochhauses am westlichen Stadtrand von Köln als wir uns im Jahre 1996 unversehens vor die Frage gestellt sahen, ob wir unsere Wohnung erwerben wollten. Wir haben sie gekauft. Dies war ein Schritt mit unerwarteten, nervenaufreibenden Folgen." - mehr dazu unter Vom Mieter zum Wohnungseigentümer – Erfahrungen in Großwohnanlagen

 

 

Wir modernisieren unseren Wohnpark in Bergisch-Gladbach (von Holger Jakobs)

Ein Erfahrungsbericht.

 

Die Modernisierungsplanung im Renngraben Nr. 8 in Erftstadt-Liblar (von Rolf New)

Ehrgeizige Ziele hat eine Wohngemeinschaft in Erftstadt-Liblar. Sie will ihre 15-stöckige Wohnanlage „Zum Renngraben 8“ nicht nur optisch aufwerten, sondern vor allem auch energetisch sanieren und ein generationsübergreifendes Wohnkonzept umsetzen.
Ein Erfahrungsbericht

 

Seit vier Jahrzehnten gute Nachbarschaft (von Dieter und Anke Mehler)

Die Wohnungseigentumsanlage in der Homfelder Straße in Bremen ist vielleicht ganz typisch für viele Tausend Eigentumswohnanlagen in Deutschland „Bei uns ist alles ganz unspektakulär: keine Prominenten, keine Besonderheiten, aber Gott sei Dank auch keinen größeren Ärger – weder mit der Hausverwaltung noch unter den Eigentümern“, beschreiben Dieter und Anke Mehler die Gemeinschaft, in der sie seit fast vierzig Jahren leben. Lesen Sie mehr.

 

Kontrolle ist besser - ein Bericht aus Taucha (von Dr. Horst Symanzik)

Wohnungseigentümer sollten Bauträgern und den von ihnen beauftragten Verwaltern nicht blind vertrauen, sondern müssen sich selbst um ihre Belange kümmern. Diese Erfahrung machte auch eine  kleine Eigentümergemeinschaft  in Taucha bei Leipzig. Dass bauliche Mängel und finanziellen Belastungen minimiert wurden und die WEG nicht in der Zwangsverwaltung landete, ist maßgeblich dem Einsatz einer Eigentümerin zu verdanken. Lesen Sie mehr.

 

 

Eine Schrottimmobilie in Kerpen

2003 wurde die Wohnungseigentümergemeinschaft nach einem Bericht des Kölner Stadtanzeigers vom 3.2.2010 zwangsgeräumt. Eine Lösung war 2010 noch nicht in Sicht. Mehr dazu erfahren Sie im WiE-Bericht zum Thema Problem- und Schottimmobilien aus dem April 2019.