Offener Brief: Vier Verbraucherverbände kritisieren Entwurf der WEGesetz-Reform

23.3.2020. Das Bundeskabinett hat den für Mittwoch vorgesehenen Beschluss für ein Gesetzentwurf zur Reform des Wohnungseigentumsgesetzes vorgezogen. Kurz zuvor hatten vier Verbraucherverbände, darunter Wohnen im Eigentum (WiE), in einem Offenen Brief die Bundesjustizministerin Christine Lambrecht auf die Gefahren und negativen Folgen der anvisierten Neuregelungen hingewiesen.

Corona-Sofortmaßnahmen auch für Wohnungseigentümer

24.03.2020. Damit Wohnungseigentümergemeinschaften (WEGs) anstehende Eigentümerversammlungen wegen der Corona-Krise verschieben können, soll es zwei befristete Änderungen im Wohnungseigentumsgesetz geben. Diese und weitere Maßnahmen enthält der Entwurf eines „Gesetzes zur Abmilderung der Folgen der COVID-19-Pandemie im Zivil-, Insolvenz- und Strafverfahrensrecht“, der am morgigen Mittwoch im Deutschen Bundestag verabschiedet werden wird.

Gesetzreform-Entwurf: Weniger Rechte, mehr Risiken für Wohnungseigentümer

02.03.2020. Der vom BMJV vorgelegte Entwurf für ein Wohnungseigentumsmodernisierungsgesetz entspricht nicht im Mindesten den Anforderungen, die aus Eigentümer- und Verbrauchersicht an eine Reform des WEGesetzes zu stellen sind. Zu diesem Schluss kommt der Verbraucherschutzverband Wohnen im Eigentum (WiE), der nach intensiver Prüfung jetzt seine Stellungnahme zu dem Referentenentwurf abgegeben hat.

Niederländisches Wohnungseigentumsrecht ist konkreter ausgestaltet

04.02.2020. Die Unterschiede zwischen dem niederländischen und dem deutschen Wohnungseigentumsgesetz hat WiE in einem Treffen mit dem niederländischen Wohnungseigentümer-Verband VvE Belang ausgelotet und diskutiert. Der VvE Belang vertritt die Interessen von ca. 12.000 Eigentümergemeinschaften (VvE) und ist damit die wichtigste Interessenvertretung der Wohnungseigentümer in den Niederlanden. Die wichtigsten Erkenntnisse können Sie hier nachlesen.

MdB Rottmann: „Streitschlichtung für Wohnungseigentümer stärken“

31.01.2020. Verbraucher haben seit 2016 die Möglichkeit, Streitigkeiten mit Unternehmen außergerichtlich zu klären. Rechtliche Grundlage ist das Verbraucherstreitbeilegungsgesetz, das derzeit novelliert wird. MdB Dr. Manuela Rottmann (Bündnis 90/Die Grünen) erläutert im Interview mit WiE, wie Verbraucher von der Schlichtung profitieren können und wo aus ihrer Sicht noch nachgebessert werden muss.

WEG-Reform: Weitreichende Umgestaltung der Verwaltung von Wohnungseigentum geplant

14.01.2020. Der Verband Wohnen im Eigentum (WiE) sowie Haus & Grund Deutschland begrüßen, dass das Bundesjustizministerium mit dem nun vorgelegten Referentenentwurf die dringend notwendige Reform des Wohnungseigentumsgesetzes voranbringt. Der Entwurf erfüllt die Erwartungen der beiden Eigentümerverbände jedoch nicht in Gänze.

Online-Diskussion: Mitglieder lehnen Stärkung der Stellung der Verwalter ab

10.12.2019. Die aktuellen Vorschläge der Bund-Länder-AG zur WEGesetz-Reform waren Thema einer Online-Diskussionsrunde, zu der Wohnen im Eigentum (WiE) am 2. Dezember eingeladen hatte. Unter dem Titel „Mehr Macht für Verwalter?!“ diskutierten Gabriele Heinrich, Vorstand von WiE, und Rechtsreferentin Birgitt Faust-Füllenbach mit Mitgliedern und Interessierten.

Umfrage: Wohnungseigentümer wollen „Heft nicht aus der Hand geben“!

17.11.2019. Die Ergebnisse einer bundesweiten Umfrage zur Reform des WEGesetz belegen großen Handlungsbedarf. Allerdings lehen 94 % der Eigentümer einen größeren Entscheidungs- und Handlungsrahmen für Verwalter ab. Nach den Expertenmeinungen wirft WiE nun die Stimmen derjenigen in den Ring, die mit dem neuen Gesetz werden leben und wirtschaften müssen – in der Hoffnung, dass der Gesetzgeber sie hört.

WEGesetz-Reform: Podiumsdiskussion zum Anhören

08.11.2019. Die aktuellen Vorschläge der Bund-Länder-AG zur Reform des WEGesetzes standen im Zentrum einer Podiumsdiskussion, zu der WiE am 24. September in Berlin eingeladen hatte. Mit WiE-Vorstand Gabriele Heinrich diskutierten der Referatsleiter im BMJV Wolfram Marx sowie die Bundestagsabgeordneten Sebastian Steineke, Michael Groß und Christian Kühn. Die wichtigsten Beiträge der Diskussionsteilnehmer können Sie jetzt hier anhören.