Politische Aktivitäten

Haushalt 2026: Bau-Etat steigt um 226 Millionen Euro auf 7,6 Milliarden Euro

01.12.2025. Der Haushalt 2026 ist vom Deutschen Bundestag verabschiedet worden. Im neuen Haushalt steigt der Bau-Etat auf insgesamt 7,6 Milliarden Euro. Auch die Fördergelder für Einzelmaßnahmen wie Dämmung, Heizungstausch oder Fenstertausch im Rahmen der Bundesförderung für effiziente Gebäude werden um 590 Millionen Euro auf 7,7 Milliarden Euro angehoben.

Intransparente Fernwärmepreise – WiE fordert Preisregulierung

18.11.2025. Wie entwickelt sich der Ausbau der Fernwärme? Während viele Kommunen bereits ihre fachliche Wärmeplanung abgeschlossen haben, liegt die Novelle der Fernwärmeverordnung weiterhin auf Eis. Laut Koalitionsvertrag sollte sie „zügig“ überarbeitet werden. Das ist aus Sicht des Verbraucherschutzverbands Wohnen im Eigentum (WiE) auch wichtig, denn die Preise unterscheiden sich regional sehr stark und Fernwärmeanbieter haben eine Monopolstellung. Zudem haben mehrere Kommunen bereits einen Anschlusszwang festgesetzt.

Bundestag beschließt Energy Sharing – WEGs mit Mehrhausanlagen profitieren

14.11.2025. Energy Sharing wird einfacher: Der Deutsche Bundestag hat gestern den Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Änderung des Energiewirtschaftsrechts zur Stärkung des Verbraucherschutzes im Energiebereich sowie zur Änderung weiterer energierechtlicher Vorschriften beschlossen. Wohnen im Eigentum begrüßt die Änderung, da nunmehr auch Wohnungseigentümergemeinschaften mit Mehrhausanlagen gemeinsam produzierten Solarstrom nutzen können.

Weniger Wissen, mehr Risiko: Wohnen im Eigentum lehnt Abschaffung der Weiterbildungspflicht für WEG-Verwalter:innen ab

27.11.2025. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) plant im Rahmen einer Entbürokratisierungsoffensive, die gesetzlich vorgeschriebene Weiterbildungspflicht für Wohnimmobilienverwalter:innen abzuschaffen. Der Verbraucherschutzverband Wohnen im Eigentum (WiE) begrüßt zwar grundsätzlich das Ziel der Entbürokratisierung, lehnt den Referentenentwurf des BMWE aber entschieden ab. Nach Einschätzung von WiE leistet dieser keinen wirksamen Beitrag zum Bürokratieabbau, gefährdet allerdings die flächendeckende Qualität und Professionalität von Verwaltungsleistungen. Angesichts der wachsenden Anforderungen an gewerbliche Verwalter:innen fordert WiE stattdessen einen Ausbau der Weiterbildungspflichten, um Verbraucher:innen besser zu schützen.

Glasfaserausbau: Werden Eigentümer:innen zur Modernisierung verpflichtet?

29.08.2025. Der Ausbau des Glasfasernetzes wird vom Bundesministerium für Digitalisierung und Staatsmodernisierung (BMDS) vorangetrieben, er gilt seit kurzem als „überragendes öffentliches Interesse“. Geplant ist laut einem Eckpunktepapier, ein Recht für Telekommunikationsunternehmen auf Vollausbau in Mehrfamilienhäusern einzuführen. Der Verbraucherschutzverband Wohnen im Eigentum (WiE) begrüßt zwar die politischen Bemühungen, den Glasfaserausbau voranzutreiben, sieht jedoch die Gefahr eines Anschluss- und Benutzungszwangs und warnt vor zusätzlichen Belastungen für Eigentümer:innen und Mieter:innen.

Wohngebäude-TÜV zurückgestellt

20.05.2025. Die DIN zur Verkehrssicherheitsüberprüfung für Wohngebäude wird nicht weiterverfolgt. Der zuständige DIN-Ausschuss hat entschieden, den Entwurf zurückzuziehen. Der neue DIN-Entwurf sah vor, dass bei Gebäuden regelmäßig Überprüfungen stattfinden sollten, um die Sicherheit des Gebäudes zu gewährleisten. Der Verbraucherschutzverband Wohnen im Eigentum (WiE) hatte sich in einer Stellungnahme kritisch mit dem Entwurf auseinandergesetzt. „Für alle Immobilieneigentümer:innen ist das eine gute Entscheidung“, sagt Dr. Sandra von Möller, Vorständin von WiE.

Koalitionsverhandlungen: Kommt die Elementarschadenpflichtversicherung?

1.4.2025. Die Koalitionsverhandlungen zwischen CDU und SPD laufen auf Hochtouren –- nach Medienberichten wurden bereits erste Ergebnisse erzielt. So soll unter anderem eine Pflichtversicherung gegen Elementarschäden wie Hochwasser und Starkregen eingeführt werden - dies hatte auch WiE, vor allem mit Blick auf die Wohnungseigentümer:innen, gefordert.