BGH: Müssen Wohnungseigentümer für Rauchwarnmelder doppelt zahlen?

10.01.19. Wohnungseigentümergemeinschaften können, müssen aber nicht den einheitlichen Einbau und die Wartung von Rauchwarnmeldern für alle Wohnungen beschließen. Übernimmt die WEG den Einbau und die Wartung, dann müssen die Miteigentümer, die bereits selbst Rauchwarnmelder installiert haben, trotzdem ein neues Gerät inklusive Wartung bezahlen. Das hat der Bundesgerichtshof (BGH) entschieden (Urteil vom 7.12.18, AZ V ZR 273/17).

„Wir haben unseren Beirat verklagt und sind nun entsetzt über die Urteile“

7.12.2018. G.R. ist einer der Wohnungseigentümer, dessen WEG von der Veruntreuung von WEG-Geldern durch den Verwalter Feldmann beroffen war. Seine WEG verklagte den alleinigen Beirat, der die Abrechnungen des Verwalters trotz Widersprüchlichkeiten all die Jahre immer abgesegnet hatte, und forderte Schadensersatz - ohne Erfolg. Im Gespräch mit WiE erläutert G.R., warum er von dem Urteil mehr als enttäuscht ist.

Energieanbieter wechseln, Hunderte Euro sparen

04.12.2018. Für Energie mussten Verbraucher im Oktober 2018 rund 9 Prozent mehr bezahlen als im Vorjahresmonat. Wohnen im Eigentum rät: Ein Wechsel des Energieanbieters spart Hauseigentümern oft Hunderte Euro im Jahr. Das gilt erst recht für Wohnungseigentümergemeinschaften, die allerdings weniger flexibel sind; ein Grund mehr, das Thema in die nächste Eigentümerversammlung einzubringen.

Sicher Silvester feiern: So schützen sich Haus- und Wohnungseigentümer vor Schäden

18.12.2018. Böller, Raketen und Feuerwerk gehören an Silvester für viele dazu. Doch alle Jahre wieder verursachen Feuerwerkskörper Personenschäden und solche an Gebäuden und in Wohnungen. Der Verbraucherschutzverband Wohnen im Eigentum (WiE) hat für Haus- und Wohnungseigentümer die wichtigsten Regeln und Tipps zusammengestellt.

Wohnungseigentum: Verwaltung muss günstiges Heizöl einkaufen

28.11.2018. Wohnungseigentümer haben einen Anspruch darauf, dass sich die Verwaltung auf dem Heizölmarkt genau orientiert und das günstigste Angebot heraussucht. Das gilt insbesondere, da die durchschnittlichen Verbraucherpreise für Heizöl seit dem vergangenen Jahr um fast 40 Prozent gestiegen sind. Beim Einkauf muss die Verwaltung das Gebot der Wirtschaftlichkeit einhalten.

Unseriöse Maklerpraktiken: 25.000 € für Wohnungsreservierung in München?

5.11.2018 Beim Kauf von Wohneigentum kann es passieren, dass der Makler ein Reservierungsentgelt verlangt. Wer sich darauf einlässt und das reservierte Objekt dann doch nicht kauft, dem droht der Verlust des Geldes – oder ein Rechtsstreit. Der Verbraucherschutzverband Wohnen im Eigentum e.V. (WiE) informiert über die Rechtslage.