Partys, Grillen & Co – Was ist erlaubt?

12.06.2015. Grillgeruch und Qualm vom Balkon des Nachbarn, laute Musik oder „Lärm“ von spielenden Kindern: Gerade im Sommer, wenn sich Menschen mehr draußen aufhalten oder Wohnungsfenster offenstehen, fühlen sich manche Eigentümer von den Nachbarn und Miteigentümern gestört. Was sie hinnehmen müssen, was nicht und wie sich Streitigkeiten im Vorfeld vermeiden lassen, ist gut zu wissen.

Bau eines Gemeinschaftsgrills ist Modernisierung

12.06.2015. Für die einen gehört Grillen einfach zum Sommer, die anderen fühlen sich gestört, wenn’s auf dem Nachbarbalkon qualmt und nach Gebratenem duftet. Ein Grill im Außenbereich der WEG, den alle Hausbewohnerinnen und -bewohner nutzen dürfen, kann das Problem lösen. Der Bau eines Gemeinschaftsgrills gilt in der Regel als Modernisierung und kann von der Eigentümergemeinschaft mit der doppelt qualifizierten Mehrheit beschlossen werden. Das bedeutet: Nach § 22 Abs.

28.000 Gerichtsverfahren lassen sich reduzieren – mit Hilfe des Verbraucher-Streitbeilegungsgesetzes (VSBG)

10.06.2015. Am Donnerstag, den 11.6.15, findet im Deutschen Bundestag die erste Beratung zum Gesetz zur Umsetzung der EU-Richtlinie über alternative Streitbeilegung in Verbraucherangelegenheiten (das Verbraucher-Streitbeilegungsgesetz – VSBG) statt. Wohnen im Eigentum e.V. (WiE) sieht noch Regelungsbedarf, um die Wohnungseigentümer angemessen zu berücksichtigen.

Endlich Durchblick! Die Prüfung der Jahresabrechnung - Neuer Ratgeber jetzt erschienen

09.06.2015. Alljährlich flattert Wohnungseigentümern die Abrechnung ihres Verwalters ins Haus, ein meist umfangreiches, unübersichtliches Werk. Die Versuchung ist groß, sie einfach abzuhaken. Doch Vorsicht: Sie können zu viel gezahlt haben. Damit das nicht passiert, hat der Verbraucherschutzverein Wohnen im Eigentum e.V. den Ratgeber „Die Prüfung der Jahresabrechnung“ neu herausgebracht.

Keine Schlichtung für Wohnungseigentümer?

27.05.2015. Der heute im Bundeskabinett beschlossene Gesetzentwurf für die alternative Streitbeilegung (VSBG) soll helfen, Konflikte zwischen Verbrauchern und Unternehmen künftig ohne teure Gerichtsverfahren beizulegen. Das VSBG gilt für alle Wirtschaftsbereiche, also auch für den Immobiliensektor und das Wohnungseigentum. Allerdings wird dieses neue Verbraucherrecht für Wohnungseigentümer im jetzt vorliegenden Gesetzentwurf massiv eingegrenzt. Wohnen im Eigentum e.V. geht dagegen an und fordert zur Unterschriftenaktion auf: "Genug geklagt!"

Fall Feldmann: Insolvenzverfahren gegen Hausverwaltung eröffnet

22.05.2015. Ende 2013 hat Wohnen im Eigentum die mutmaßlichen Veruntreuungen der Hausverwaltung Feldmann aus Königswinter öffentlich gemacht; jetzt tut sich was im Fall Feldmann: Mitte April hat das Amtsgericht Bonn das Insolvenzeröffnungsverfahren über das Vermögen von Herbert Feldmann angeordnet. Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass sie bald zumindest einen Teil der Ermittlungen gegen den Verwalter abschließen kann.

Legionellen: BGH senkt Hürden für Mieterforderungen nach Schadenersatz

22.05.2015. Eigentümer müssen für einwandfreies –  und auch legionellenfreies – Trinkwasser sorgen. Das ergibt sich aus einer BGH-Entscheidung vom 9. Mai. Die Vernachlässigung der Verkehrssicherungspflicht  kann einen beklagten Eigentümer nach Jahren noch rund 25.000 Euro Schadenersatz kosten. Neben der Prüfpflicht ein weiterer Grund für Sie als Eigentümer, sich mit dem Thema Legionellen zu beschäftigen: Lesen Sie, wie Sie prüfen, ob Ihr Verwalter dabei alles richtig macht.

Verwalter setzte sich selbst wieder ins Amt - Eigentümer fordert: "Das WEGesetz muss geändert werden"

18.05.2015. Trotz gravierender Abrechnungsmängel und erheblicher Defizite in der Bauverwaltung wurde der Verwalter einer Wohnungseigentümergemeinschaft (WEG) in Leipzig mithilfe von Vollmachten wieder gewählt. Jetzt hat WiE-Mitglied Robert Vorwallner die Bestellung vor dem Amtsgericht  Leipzig erfolgreich angefochten. Doch das genügt dem Wohnungsbesitzer aus München nicht: Er fordert eine Änderung des Wohnungseigentumsgesetzes (WEGesetz) – und mehr Rechte für Wohnungseigentümer gegenüber dem Verwalter.

Verwaltungsbeirätin wegen Beihilfe zur Veruntreuung angeklagt

18.05.2015. Veruntreut ein Verwalter WEG-Gelder, kann das auch für Verwaltungsbeiräte Konsequenzen haben. Vor dem Amtsgericht Düsseldorf wurde die Verwaltungsbeirätin einer WEG aus Derendorf wegen Beihilfe zur gewerbsmäßigen Untreue angeklagt. Auch wenn sie im Strafverfahren freigesprochen wurde, droht ihr noch immer die Zivilklage auf Schadenersatz. Wir informieren Sie über den Fall – und wie Sie ähnlichen Vorwürfen und Veruntreuungen vorbeugen können.

Ukrainische Delegation informiert sich über Wohnungseigentum in Deutschland

In der Ukraine sollen staatliche Wohnungsreformen angestoßen, WEGs gegründet oder gestärkt, private WEG-Verwaltungen aufgebaut und geschult werden. Beim Besuch einer ukrainischen Delegation in Deutschland war das Know-how von WiE-Geschäftsführerin Gabriele Heinrich gefragt. Sie informierte die Experten u.a. über die Organisations- und Entscheidungsstrukturen im Wohnungseigentum in Deutschland, die Verwaltung des Gemeinschaftseigentums und über die Probleme in den WEGs.